Die europäische Kultur verkommt in Windeseile
Heute kommt vieles zusammen. Ein Tag, der uns daran zweifeln lässt, ob die europäische Kultur noch zu retten ist. Ich weiß, man sollte vorsichtig mit solchen pauschalierenden Aussagen umgehen, aber ich komme nicht umhin, es mit aller Deutlichkeit
auszusprechen: Die europäische Kultur verkommt in Windeseile. Und nicht nur das, sie bildet sich zurück, hinein in einen längst überwunden geglaubten, mittelalterlich-vorrationalen Zustand, in dem der Mensch instinktgetrieben war und nicht seinem Verstand folgte. Wo früher Vernunft und Aufklärung herrschten, regieren heute irrationaler Religions-Voodoo und mittelalterlicher Gotteswahn. Der weibliche Körper ist wieder das Böse. Deshalb muss er verhüllt werden. Und anstelle des kritischen Diskurses breiten sich religiöse Verkündigungspraktiken aus, die auf einer Glaubenswahrheit fußen, die im Frühmittelalter oder noch früher niedergeschrieben wurde. Die Menschheit wendet sich vom Fortschritt ab und regrediert. Der Blick ist nicht mehr gespannt und interessiert nach vorne gerichtet. In Betrachtung werden immer mehr die düsteren, verschwommenen und nebulösen Texte primitiver alter Hirten- und kriegerischer Reitervölker genommen. Dass eine solche Hinwendung zum Wirklichkeitsfremden, ja zur Wirklichkeitsnegation, zu Orientierungsproblemen führt, ist nicht verwunderlich. Wer den Blick von der Welt abwendet, wird sich schwer in ihr zurechtfinden. Er wird mehr stolpern und fallen als er geradewegs gehen wird.
Die muslimische Übermigration hat den erkalteten Antisemitismus der Inländer wieder heiß werden lassen
Was mich am meisten beunruhigt, ist die massive Rückkehr des Antisemitismus. Begonnen hat alles mit der Übermigration aus dem arabischen Raum. Die Muslime haben unseren erkalteten Antisemitismus wieder heiß werden lassen. Der muslimische Israelhass und der Antisemit sind offenbar zu Rollenmodellen für die europäischen Linken geworden und zu Idealtypen für die zu wenig in den Schulen gegen den Antisemitismus immunisierten Kleinbürger. Die Schulen sind von der woken Linken in Besitz genommen worden. Und der Begriff "woke" ist ein Synonym für eine antisemitische Grundhaltung. Auf den CSDs dieser Welt wird die Fahne der palästinensischen Israelfeinde geschwungen. Wie konnte man sich je von linken antiisraelischen Lehrern erwarten, dass sie einen Beitrag zur Neutralisierung des nur schwer auszurottenden Gifts des Antisemitismus leisten würden? Und so ist es dazu gekommen, dass heute in fast allen Gesellschaftsschichten ein Grundkonsens darüber besteht, dass Israel, ein Staat von der Größe Niederösterreichs, als das gefährliche Zentrum des Bösen im Nahen Osten und in der ganzen Welt gilt.

Die Antisemiten verschleiern sich als Israelkritiker
Der Antisemitismus kommt nicht mit offenem Visier daher. Er verschleiert sich als "Israelkritik" und als "antifaschistisches Handeln" gegen die demokratisch gewählte Regierung Netanyahu. In keinem der israelfeindlichen Länder rund um Israel gibt es demokratische Verhältnisse. Dennoch hetzt man gegen den einzigen demokratischen Verfassungsstaat des Nahen Ostens. Das BSW plakatiert gerade in Berlin den Slogan "Israelkritik ist nicht antisemitisch". Ein durchsichtiges Manöver einer Partei, die davon lebt, der antisemitischen Konkurrenzpartei "Die Linke" die Wähler abzuknöpfen. In der Linkspartei und in Teilen der SPD in Berlin regiert der Antisemitismus unverhohlen. Der rote Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln hat davor gewarnt, bei den kommenden Kommunalwahlen die SPD zu wählen. Sie sei von Arabern unterwandert und von einer aggressiven antisemitischen Grundhaltung geprägt. Der "rechte" Netanjahu und die Bombardierung GAZAS werden tatsächlich nur moralisch empört vorgeschoben, um für den offenen Israelhass Legitimation zu erzeugen.
Wie schon in der Nazizeit – die Juden sind an ihrem Schicksal selber schuld
Die unterschiedliche Gewichtung des 7. Oktobers 2023 und der darauf folgenden Vergeltung der israelischen Armee spricht Bände. Für die politische Linke ist der Angriff der Hamas auf Israel und die Ermordung von 1.200 Frauen, Kindern und Männern eine verständliche emotionale Aufwallung, die durch die jahrelange Unterdrückung der Palästinenser durch den westlichen Imperialismus ausgelöst wurde. Die Hamas musste ja irgendwann einmal die Contenance verlieren, so die irren links-woken Freunde der Terrororganisation, und durchdrehen und morden.
Auch am Massenmord vom 11. September 2001 trägt der Westen die alleinige Schuld
In ganz ähnlicher Form wird gerade der Massenmord vom 11. September 2001 umgedeutet. Der Angriff auf die Twin Towers wird zu einer legitimen Reaktion auf den antimuslimischen Imperialismus der USA und des Westens umgeframt. Politiker wie der New Yorker Bürgermeister Mamdani, aber auch linksliberale Medien in Deutschland, wie die Süddeutsche Zeitung oder "Die Zeit", bedienen gerade mehr oder weniger subtil dieses Legitimationskonstrukt. Ein deutliches Symbol: Ocasio-Cortez und Mamdani lachen schallend bei der Gedenkveranstaltung. Eine aggressive Symbolhandlung gegen die Opfer des terroristischen Massakers war der gemeinsame Lach-Flash – vor den laufenden Kameras der Weltmedien – von Mamdani und Alexandria Ocasio-Cortez bei der offiziellen Gedenkveranstaltung für die 3.000 unschuldigen Opfer des arabisch-muslimischen Terroranschlages. Den weißen "antimuslimischen Rassisten" wurde damit mit großer Eindringlichkeit vom islamistischen Legalismus verdeutlicht, dass die Opfer des islamistischen Terrors bedeutungs- und wertlos sind angesichts des Jahrhunderte währenden Leidens der BiPoC-Community, das von der "weißen Bestie" verursacht wurde.
Der Hass auf den Westen und die österreichische Debatte über das Kopftuchverbot für Kinder
Unter Korangläubigen ist der Hass auf den Westen und seine "weißen" Menschen weit verbreitet. Sowohl nach der Ermordung von 3000 Menschen am 11. September 2001 als auch nach dem antisemitischen Massaker vom 7. Oktober 2023 in Israel feierte die muslimische Community. Von Ramallah bis Berlin-Neukölln wurde auf den Straßen getanzt und es wurden Süßigkeiten verteilt. Strahlende Gesichter so weit der Blick reichen konnte. An solchen Tagen zeigt die muslimische Community, die seit Jahrzehnten radikal wächst und die Wiener Grundschulen fest im Griff hat – in den Neuen Mittelschulen beträgt ihr Anteil bereits 50 % – ihre wahre Gesinnung. Die wenigsten von ihnen denken an Anpassung oder Integration. Sie sind nicht in unsere Kultur eingewandert, um sich ihr anzupassen, sie sind gekommen, um sich unsere Kultur untertan zu machen. Dazu passend sind auch die aggressiven Reaktionen der IGGÖ und der in die SPÖ eingewanderten legalistischen Islamisten gegen des Kopftuchverbote für Kinder in den Schulen. Sie deuten schamlos ein Zwangssymbol der Frauenunterwerfung des Islam, das Kopftuch, in ein Zeichen der Freiheit um. Tatsächlich besagt das Narrativ rund um das Kopftuch, dass es die Frauen tragen müssen, um die "heißblütigen" arabischen Männer nicht zu sexuellen Übergriffen zu verführen. Denn in der überwiegenden Anzahl der muslimischen Länder sind es die Frauen, denen die Schuld an einer Vergewaltigung gegeben wird. In Pakistan fand sich der Tatbestand der Vergewaltigung zwischen 1979 und 2006 gar nicht im Strafgesetz. Danach wurde er aufgenommen, ist aber im praktischen Rechtsvollzug unbedeutend, weil kaum eine Frau es wagt, Anzeige zu erstatten. Denn im Alltagsverständnis der pakistanischen Bevölkerung ist eine Frau nach wie vor immer an einer Vergewaltigung selber schuld. Entweder war sie nicht genügend verhüllt oder sie bewegte sich unbegleitet im öffentlichen Raum. Beides ist den heißblütigen muslimischen Männern nicht zumutbar. Wenn sie die Contenance verlieren, dann liegt der Grund dafür niemals in ihnen, sondern es ist immer die außenstehende Frau die zufällig in ihrer Nähe ist dafür verantwortlich.
Das Kopftuch dient der Verhüllung von verlockendem Fleisch
Zum Thema Verhüllung der Frauen sind diverse Reden von hohen muslimischen Würdenträgern bekannt. So dozierte der Großmufti Australiens im Jahr 2006, dass, wer unbedecktes Fleisch auf die Straße legt, Katzen anlockt, die sich dann auf dieses stürzen. Ob nun die Katzen oder das unbedeckte Fleisch dafür die Schuld trage, sei die Frage, meinte er rhetorisch mit einem überlegenen Lächeln im Gesicht. Und auch die Somalierin Hirsi, ein bekanntes Opfer der muslimischen Praxis der Genitalverstüm
melung, berichtet, dass ihre Tante zu ihr als Kind gesagt habe, dass, wenn man Fleisch in die Sonne legt, sich die Ameisen und andere Insekten darauf stürzen. Und diese würden sich genauso verhalten, wie die muslimischen Männer. Aufgrund ihrer eingeschränkten sexuellen Impulskontrolle fallen sie über unbedeckte Frauen völlig enthemmt her. Das Männerbild ist sehr pessimistisch. Männer werden als triebgelenkte Wesen aufgefasst. Die Aufgabe der Frauen ist es, den Männern als Mittel zur Triebabfuhr zu dienen und sie in der Öffentlichkeit nicht zu reizen. Prinzipiell ist der Islam der Auffassung, dass man Frauen respektieren müsse. Ausgenommen von der Wertschätzung sind aber die Frauen der Ungläubigen. Sie gelten als unzüchtige Geschöpfe, derer man sich zur Triebbefriedigung bedienen dürfe. Wenn muslimische Jungs im Westen Frauen vergewaltigen, stoßen sie damit in ihren Familien mitunter auf klammheimliches Verständnis. Und auch von den Imamen der radikalen Moscheen kommt keine moralische Verurteilung. Kein Wunder, dass sich viele muslimische Jungs im Recht fühlen, wenn sie sich die westlichen Frauen nehmen, wie sie wollen. Besonders nachdrücklich werden sie von ihren Eltern und Religionsgelehrten für ihre diesbezüglichen Vergehen nicht gerügt.
Der Kulturkampf wird in den Schlafzimmern entschieden
Der Feind unserer Kultur steht nicht mehr vor den Stadtmauern Wiens, er lebt bereits unter uns. Sein Projekt: Die feindliche Übernahme. Immer wieder hört man von Muslimen, dass die Schlacht zwischen dem Islam und dem aufgeklärten Europa in den Schlafzimmern entschieden werden wird. Auch die Hamas thematisiert die biologische Reproduktion als den letztlich entscheidenden Faktor, der Israel zu Boden zwingen wird. Zuletzt hat auch der Wiener Kardinal Schönborn gemeint, dass dem, der Kinder hat, die Zukunft gehört. Die Reproduktionsprognosen zeigen an, wer sich schon heute über den Sieg im "Clash of the Cultures" freuen kann: die Muslime. Während die biologischen Österreicher eine Reproduktionsquote von 1,3 aufweisen, bekommt unter Syrern und Afghanen eine Frau in ihrem Leben im Durchschnitt 3,3 Kinder. Damit sich die österreichische Population auf dem heute existierenden Niveau erhalten kann, ist eine Reproduktionsrate von mindestens 2,2 Kinder pro Frau erforderlich. Das bedeutet, dass die österreichische Bevölkerung schrumpft, während die muslimische drastisch wächst. Ablesen lässt sich das anhand der Repräsentanz von muslimischen Kindern in den Schulen. In den Wiener "Neuen Mittelschulen" finden sich bereits 50 % Muslime. In den Volksschulen sind es fast 40 %. Diese Entwicklung wird sich mit etwas Verzögerung in den AHS, BHS und an den Fachhochschulen und Universitäten fortsetzen. Wir sehen hier einen klassischen unerwünschten Effekt der Übermigration. Die Migranten übernehmen nach und nach quantitativ die Macht. Der logische nächste Schritt wird die Übernahme der kulturellen, spirituellen, ökonomischen und politischen Hegemonie sein. Und am Ende wird an der Spitze des Stephansdoms statt des Kreuzes der Halbmond zu sehen sein.
Islamogauchismus und Trotzkismus

Das Wort "Islamogauchisme" kommt aus dem Französischen und bedeutet die enge Kooperation zwischen radikal linken Gruppen und den Muslimen. In Frankreich ist es vor allem die linksradikale Partei "La France insoumise", die mit den muslimischen Zuwanderern und ihren Institutionen zu einem schlagkräftigen Block verschmolzen ist. Ihr Führer ist Jean-Luc Mélenchon, ein linksradikaler Politiker, dessen Ursprünge in einer radikalen trotzkistischen Splittergruppe liegen. Auch in Deutschland und Österreich ist der Trotzkismus in Journalismus und Politik weit verbreitet. Die Strategie der Trotzkisten ist die des Entrismus, das bedeutet das verdeckte Einschleichen in eine gemäßigt linke Organisation und deren Übernahme. Die Trotzkisten wollen die Politik durch Unterwanderung übernehmen. Und auch die radikalen Muslime unterwandern zuerst das kulturelle Vorfeld - Kindergärten, Schulen, Universitäten, Kultureinrichtungen, Schwimmbäder – um dann die gesamte westlich orientierte Gesellschaft zu übernehmen. Eine Kooperation der beiden entristischen Bewegungen ist naheliegend und wird jetzt gerade in vielen Ländern Europas vollzogen. Die Trotzkisten waren immer auf die Übernahme von sozialdemokratischen Parteien, grünen Parteien und in den letzten Jahren auch von kommunistischen Parteien wie "Die Linke" in Deutschland aus. Deshalb ist der politische Ursprung der ehemaligen Vorsitzenden der Partei, Janine Wissler, eine europaweit agierende trotzkistische Splittergruppe.
In Österreich haben sich Trotzkisten wie Robert Misik die Sozialdemokratie als entristisches Ziel ausgewählt. Andere, wie Peter Pilz, die grüne Partei. Besonders ins Visier der Trotzkisten gerieten aber die Medien. Im ORF setzte sich zum Beispiel der trotzkistische Chefideologe Raimund Löw fest. Nach seiner Pensionierung hat er bei der umstrittenen Regionalzeitung "Falter" angeheuert. Ich habe bis hierher nur die großen Nummern aufgezählt. Die kleinen Gefolgsleute sind überall. Manche von ihnen sind früher im Profil gesessen. Jetzt setzt man dort eher auf frühere Spitzen der sich zunehmend radikalisierenden sozialistischen Jugend. Wie auch immer, die Linken sind heute in allen Institutionen fest verankert. Ihre Strategie der Unterwanderung der demokratischen Parteien und Institutionen ist voll aufgegangen. ORF, Profil, Falter und Tageszeitungen bis hin zur konservativen Presse sind fest in linker Hand. Aber auch das Rechts- und Gesundheitssystem werden von linken Ideologen genauso wie die Sicherheitsapparate dominiert. In Berlin ist die Partei "Die Linke" de facto eine muslimische Partei. Selbst in der Bundestagsfraktion der Partei dominieren orientalische Namen. Die Partei insgesamt steht fest an der Seite der muslimischen Länder in ihrem Kampf gegen Israel. Israel wird bezichtigt, in Gaza einen Völkermord zu begehen.
Die Spitzenkandidatin und wahrscheinlich nächste Bürgermeisterin von Berlin, Elif Eralp, ist eine Deutsch-Türkin. Sie fordert das uneingeschränkte Grundrecht auf Asyl in der ganzen EU und einen sofortigen Abschiebestopp. Mit sofortiger Wirkung wären damit alle Illegalen de facto legalisiert. Zudem sollen Visabeschränkungen abgeschafft und sichere Zugangswege nach Europa geschaffen werden. Zudem verlangt die Linkspartei gleiche soziale Rechte und den uneingeschränkten Arbeitsmarktzugang für Migranten. Auch ohne gültige Papiere sollen alle, die bereits da sind, legalisiert werden. Die Einbürgerung soll beschleunigt werden und alle Ausländer, die dauerhaft hier leben wollen, sollen sofort das Wahlrecht bekommen.
So sieht das Kernprofil der typischen islamogauchistischen Partei aus. Menschen mit Migrationshintergrund werden bei der Vergabe der Mandate bevorzugt, Israel und die USA werden bekämpft, die Westorientierung als Ganzes in Frage gestellt. Alle Grenzen sollen sofort geöffnet werden, jeder, der einreist, bekommt sofort Asyl, die Illegalen nachträglich das Aufenthaltsrecht. Den Rechten nach werden alle Zuwanderer in kürzester Zeit den Inländern gleichgestellt. Dass dies zur finanziellen Explosion der Sozialsysteme führt, wird offenbar in Kauf genommen. Und am Ende werden auch noch Wahlrecht und die Einbürgerung großzügig den Neubürgern angeboten. Bis wir im eigenen Land eine Minderheit sind, ist dann nur mehr eine Frage der Zeit.
Der islamistische Entrismus in Wien
In Österreich gilt die SPÖ Wien unter den Experten für den legalistischen Islamismus als weitgehend mit muslimischen Netzwerken durchsetzt. Sie nehmen gezielt Einfluss auf die Kultur- und Außenpolitik. Kein Wunder, dass das wichtigste Fest des Jahres in der SPÖ das Fastenbrechen des Ramadan ist und dass vor allem die Reisetätigkeit zwischen Wien und Istanbul sehr intensiv ist. Zur Aussprache mit Erdogan halten sich Teile der Wiener Parteispitzen immer wieder in der Türkei auf. Einer Mitarbeiterin des Wiener Bürgermeisters kommt die Aufgabe zu, diese Kontakte zu organisieren und am Laufen zu halten. Worauf Islam-Experten auch immer wieder hinweisen, ist, dass es auch entristische Bestrebungen konservativer Muslime in Richtung ÖVP geben würde. Sogar die FPÖ soll schon in deren Visier sein. Warum machen das die Muslime? Sie könnten ja eine eigene Partei gründen? Es gibt ja auch schon die "Liste GAZA" und die "SÖZ", aber diese Projekte sind mehr oder weniger gescheitert, weil man mit ihnen nicht an die Geldtöpfe herankommt. Auf denen sitzen nun einmal SPÖ, ÖVP und auch FPÖ. Letztere zumindest in den Bundesländern und in manchen Städten.

Insider sagen, dass die muslimischen Organisationen die Lage noch nicht für reif genug halten, um mit einer eigenen Partei anzutreten. Sie sind in der Warteposition und organisieren sich noch die Fördergelder für ihre Vereinsstruktur dadurch, dass sie den Alt-Parteien der Republik ihre Wähler zuführen. Das ist für sie ein guter Deal. Denn vor allem die arabischen Muslime sind ein ausgesprochen merkantiles Völkchen. Und so fließen die Millionen in Richtung der Kulturvereine in Wien, Graz, Linz und vielen anderen österreichischen Großstädten. Aber die Lage kann sich schnell ändern, denn die Strategie und Taktik des legalistischen Islamismus werden nicht in Österreich entschieden. Über sie befinden die türkische Religionsbehörde sowie die klandestinen Netzwerke der Muslimbrüder und der faschistischen Milli Görüs-Bewegung.
Verhüllung und Beschneidung
Wie weit der islamistische Entrismus mit Bezug auf die österreichische Linke schon fortgeschritten ist, zeigt das Beispiel des Kopftuchverbotes. Um dieses zu sabotieren, haben sich nun einige linksradikale Organisationen mit muslimischen Pressuregroups zusammengeschlossen. Sie wollen am 9. Oktober im Zuge eines Streiks die Wiener Schulen lahmlegen. So soll das Kopftuchverbot für Kinder unter 14 Jahren zu Fall gebracht werden. Das Kopftuch für Kinder ist hochproblematisch. Denn setzt man einem Kind das Kopftuch auf, so kennzeichnet man es als geschlechtsreif und macht es damit zum Zielobjekt der männlichen Begierde. Der legale Islamismus argumentiert auch damit, dass man dem noch nicht geschlechtsreifen Mädchen das Kopftuch umbinden müsse, um es daran zu gewöhnen. Und ich dachte immer, die Mädchen können es gar nicht erwarten, sich das Freiheitssymbol selbst überziehen zu dürfen. Und jetzt muss man sie doch mühsam und über lange Zeit daran gewöhnen. Irgendwer will uns hier offenbar einen Bären aufbinden.
Fazit: Das Kopftuch zementiert die Frau schon im Kindesalter in die Rolle des sexuell Eigentums des phallokratischen Mannes ein. Die Frau wird primär deshalb verhüllt, um nicht für andere Männern attraktiv sein zu können. Dadurch soll eine alternative sexuelle Beziehung unmöglich gemacht werden.
Die Frau kann nur einem Mann gehören und die Männer wollen das gesellschaftliche Zusammenleben so gestalten, dass es für die Frau möglichst wenige Möglichkeiten gibt, gegen das Prinzip der ehelichen Treue zu verstoßen. Der Ausbruch aus der Ehe soll strukturell unmöglich gemacht werden.
Radikal löst man das Problem der Untreue in Ägypten und Somalia. Dort werden die Frauen beschnitten. In Ägypten sind über 80 % der Frauen zwischen 15 und 49 Jahren beschnitten. Das bedeutet, dass ihnen zumindest die Klitoris amputiert wurde. Viele Männer weigern sich, eine Frau, die nicht beschnitten ist, zu heiraten. Will eine Frau ihre Klitoris erhalten, ist die Verweigerung der Heirat das richtige Mittel der Wahl. Jedenfalls sind in Ägypten unter den unverheirateten Frauen nur 40 % beschnitten. In Somalia ist die Beschneidung nach wie vor flächendeckend durchgesetzt. Unbeschnittene Frauen sind eine Seltenheit.
Reaktionäre Proteste der Linken am 9. Oktober in Wien - der Islamogauchismus in Aktion
Am 9. Oktober soll nun der Schulstreik gegen das Kopftuchverbot in Wien steigen. Linke Organisationen sind daran führend beteiligt und kämpfen an der Seite des Islamismus für die Erhaltung der subalternen Position der Frau in Ehe, Arbeitswelt und Gesellschaft. Und für die Aufrechterhaltung der phallokratischen Macht der Männer über die Frau. Die Plattform, die zum Streik aufruft, wird von kommunistischen, sozialistischen und trotzkistischen Organisationen dominiert, das heißt, die Crème de la Crème der linksradikalen Szene in Österreich hat sich auf der Streikplattform versammelt. Ein wahrer Leckerbissen wäre das für den österreichischen Staatsschutz, würde dieser nicht von den führenden politischen Kräften zurückgehalten. Man munkelt, dass manche aus den Spitzen der Parteien links der Mitte so ihre Kinder vor der Staatsgewalt zu schützen versuchen. Denn es ist ein offenes Geheimnis, dass sich vor allem der Nachwuchs von Linkspolitikern – das zeigen auch Beispiele aus Deutschland – häufig in linksradikalen Gruppen organisieren. Das könnte durchaus auf die familiäre Sozialisation dieser Kinder zurückzuführen sein.
Das Plakat der Veranstaltung wirkt martialisch. Es ist kein Aufruf zum herrschaftsfreien Diskurs. Hier geht es um die Bekämpfung und die Auslöschung des Gegners. Das Megaphon wird von einer kräftigen Männerhand gehalten. Blitze zucken aus dem Lautsprecher. Sprache als Waffe. Man könnte das Instrument auch jemandem auf den Kopf knallen, so wie es gehalten wird. Die Bedrohungen sind gleichzeitig mächtig und abstrakt. Rassismus, Sexismus, Militarisierung. Das Kopftuchverbot ist sexistisch, weil es den freien Willen der muslimischen Frau bricht. Tatsächlich wird das Kopftuch den Mädchen in der Familie und von Imamen aufgezwungen. Das zeigt sich alleine schon daran, dass bereits in der dritten Generation der Diaspora in Österreich die Reproduktionsquote der Muslime auf das Niveau der Österreicher absinkt und die große Mehrheit der Frauen kein Kopftuch mehr trägt. Und gleichzeitig steigt die Erwerbsquote der Frauen. Je mehr sich die Integration durch die Zeitdauer des Aufenthaltes vertieft, desto mehr verschwindet die Bindung an die Herkunftskultur und die Unterdrückungsreligion Islam. Wie aus dem Lehrbuch.
Das Kopftuch als Symbol der Integrationsverweigerung
Tatsächlich ist der Kampf gegen das Kopftuch aktive Integrationsverweigerung. Denn Integration bedeutet auch die Akzeptanz der visuelle Ordnung der Einwanderungsgesellschaft. Man lernt die Sprache der Wörter und die Sprache der Bilder. Und man eignet sich die vestimentären Codes des Einwanderungslandes an. Das Ablegen des Kopftuches ist ein symbolischer Akt der Integration. Wird er verweigert, bedeutet dies die offene Zurückweisung der Kultur des Einwanderungslandes. Übrigens darf man in der Türkei erst ab dem 10. Lebensjahr in der Schule ein Kopftuch tragen, also erst von der 5. Klasse an, was bei uns der ersten Klasse Mittelschule oder des Gymnasiums entspricht. Das bedeutet, dass sogar ein radikal-muslimisches Land wie die Türkei die Sexualisierung von Mädchen vor dem 10. Lebensjahr nicht zulässt. In Österreich soll das Kopftuch nach der Meinung des Islamogauchismus ohne Altersbegrenzung für jedes Kind zulässig sein. Wer die Redewendung "päpstlicher als der Papst" kennt, weiß nun genau, was sie tatsächlich bedeutet.