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gegen den zeitgeist
Veröffentlicht: 10.06.2026

Die griesgrämigen alten Männer Hans Rauscher und Armin Wolf dürften es geahnt haben, die Exxpress-Chefin Eva Schütz ist die Favoritin des Volkes bei der Wahl zum neuen ORF-Generaldirektor.

Über 50 % der Befragten in zwei unabhängig voneinander durchgeführten Studien wollen sie an der ORF-Spitze sehen. Alle anderen Kandidaten landeten im geschlagenen Feld. Weder der ÖVP-Parteikandidat Pig noch der Parteikandidat der NEOS, Breitenecker, konnten ansatzweise mit Eva Schütz mithalten. Sie ist die Favoritin der Herzen, sie ist die Kandidatin des Volkes. 

Eva Schütz – die Reformerin ist nicht erwünscht

Und als Vertrauensperson des Volkes steht sie, das ist in einem Parteienstaat so üblich, auf verlorenem Posten. Denn was das Volk will, das ist in Österreich, blickt man die letzten 20 Jahre zurück, in den seltensten Fällen Realität geworden, besonders im ORF. Denn der ORF ist das Sprachrohr der Herrschenden. Mit ihm versuchen die Mächtigen, das Volk auf ihre Seite zu ziehen. Bei solchen Manipulationsspielen würde Eva Schütz nicht mitmachen. Und deshalb wird der handzahme Politikgünstling Clemens Pig wohl am Ende das Rennen machen. Und damit ist sichergestellt, dass im ORF alles so weitergeht wie bisher, zum Nachteil der Demokratie, der Meinungsfreiheit und des Volkes. 

Rauscher und Wolf verteidigen den Status Quo – mit Zähen und Klauen

Wie gesagt, die Hüter und Profiteure des Status Quo, Rauscher und Wolf, haben bei Eva Schütz sofort das Potential zum Publikumsliebling erkannt und sich deshalb gleich massiv auf sie eingeschossen. Denn alles, was der Pöbel will, die große Mehrheit des Volkes, ist den beiden elitären Herren suspekt. Seit die Masse mehrheitlich der FPÖ folgt und nicht den narzisstischen Meinungsdiktatoren des ORF und des Standard, ist sie bei den Systemmedien unten durch. Beide, so wie es für unglückliche und dadurch verbitterte alte Männer typisch ist, sind Eva Schütz persönlich angegangen und haben sie mit den üblichen hirnlos-brachialen und durch und durch geistlosen Totschlagargumenten attackiert. Rauscher führte ins Feld, dass die Kandidatur von Schütz „rechtswidrig“ wäre, weil sie Anteile des Exxpress halten würde und dort in einem Dienstverhältnis wäre. Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass nur Arbeitslose, ORF-Mitarbeiter und Besitz- und Eigentumslose ORF-Chef werden können. 

Armin Wolf und seine alten, immergleichen Kamellen

Wolf kam wieder einmal mit an den Haaren herbeigezogenen Rassismus- und Extremismusvorwürfen um die Ecke, die in Österreich kein normaler Mensch mehr hören kann. Entsprechend hat die X-Öffentlichkeit durchgehend ablehnend auf die durchsichtigen Interventionen der beiden erschöpften Meinungsmacher von gestern reagiert. Bei den nun abermals vom Publikum zurückgewiesenen dünnhäutigen Narzissten ist in nächster Zeit mit weiteren deftigen und frauenfeindlichen Anwürfen gegen den Liebling der Massen zu rechnen. Beide sind die typischen alten Männer, die vor allem nicht ertragen können, wenn sie einer klugen und schönen Frau unterlegen sind. Wir werden es erleben. 

Eva Schütz würde das linke Meinungsmonopol gefährden

Tatsächlich wird Schütz von den beiden alten Balkon-Muppets vor allem deshalb angeschossen, weil mit ihr das Meinungsmonopol der staatlich massiv geförderten Linksmedien in Gefahr wäre. Denn ORF, Standard, Falter, Kleine Zeitung und die deutschen Medien Spiegel und Süddeutsche Zeitung operieren als medialer Kampfverband der Linksparteien SPÖ, Grüne, NEOS und ihrem Anhängsel, der ermatteten und ideologisch total kaputten ÖVP. Für sie ist der ORF die mediale Schlüsselmacht, die sie in die Lage versetzt, die aufstrebende und politisch dominierende FPÖ zu zerschlagen. Der ORF, um einen militärischen Vergleich zu wagen, ist für die Systemparteien taktisch genauso relevant, wie die 5000 atomaren Sprengköpfe für Russland im gegenwärtigen imperialistischen Konflikt zwischen West und Ost. An ihnen kommt der Westen genauso wenig vorbei wie die FPÖ an der milliardenschweren Meinungsdrohnenschleuder ORF. So wird das jedenfalls von der regierenden Einheitspartei gesehen. Aber selbst das wird sich am Ende als Irrtum herausstellen, denn nicht einmal das Mega-Meinungsmonopol, hoch oben am Wiener Küniglberg protzig platziert, wird die FPÖ aufhalten können. Der Wille des Volkes und der europäische Zeitgeist weisen machtvoll in die Gegenrichtung. 

Wolf lehnt sich besonders weit aus dem Fenster

Besonders weit hat sich Armin Wolf aus dem Fenster gelehnt, indem er den Exxpress, das Medium von Eva Schütz, als „rassistische rechte Fake-News-Schleuder“ bezeichnet hat. Und das deshalb, weil in den Leserkommentaren des Mediums zuletzt ein paar deftige Aussagen zu sehen waren. Rassistisches war dort aber nichts zu lesen und grundfalsch war das, was dort behauptet wurde, auch nicht. Vielmehr widerspiegelt der Kommunikationsstil in den Exxpress-Kommentarspalten auch die dramatisch aufgebrachte Stimmung des Volkes einer Regierung gegenüber, die provokant nichts gegen die großen Probleme unserer Zeit tut und sich anstelle dessen alleine um die Erhaltung ihrer Macht kümmert. Das bringt selbst die gutmütigsten Österreicher langsam auf die Palme.

Menschenfeindliche Leserkommentare im Standard

Apropos Leserkommentare. Was Hass und Hetze betrifft, ist diesbezüglich in den letzten Monaten kaum Drastischeres zu lesen gewesen, als im Privilegierten- und Akademikerblatt „Der Standard“. Dort wurden nämlich die Attentate gegen Trump und Kirk von Teilen der Leserschaft geradezu frenetisch im Antifa-Jargon gefeiert. Und zwar nach dem Motto, „Faschisten kann man nur mit Gewalt stoppen“, das sollte man aus der Niederschlagung des deutschen Nationalsozialismus gelernt haben. Trump und Kirk wurden einfach und primitiv mit Hitler und dem Nationalsozialismus gleichgesetzt. Einige Leser verstiegen sich sogar zur Behauptung, dass die Anschläge dem „legitimen Tyrannen-Mord“ zugeordnet werden könnten und somit, man höre und staune, moralische Taten gewesen seien. Solche Entgleisungen hat es im Exxpress noch nicht gegeben. Der Standard hat aber den großen Vorteil, dass in Österreich mit zweierlei Maß gemessen wird. Kleinigkeiten in Mitte-Rechts-Medien werden zu Mega-Skandalen aufgeblasen, linksfaschistische Gewaltverherrlichung in den linken Medien geflissentlich übersehen. Beim kleinsten Splitter im Auge der nicht linksorientierten Medien und Parteien kreischt man hysterisch auf, während man den totalitären Balken der undifferenzierten Dummheit im eigenen Auge großzügig übersieht.